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"..nach 4 Jahren St. Vinzenz"

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"Unsere mittlerweile 11 jährige Tochter ist ein ehemaliges extrem Frühgeborenes, mehrfachbehindert und natürlich auch stark entwicklungsverzögert. Sie besucht nun die 4. Klasse des Caritas Zentrums St.Vinzenz.

Die Kindergartenzeit konnte Sie in einem Kindergarten mit einer Integrationsgruppe im Nachbarort verbringen. Sie fühlte sich wohl, stand aber immer unter Druck, das Gleiche zu können wie die Kinder um sie herum, dies wiederum in viel Aggressivität gipfelte. Aber wir gehörten noch in die „normale“ Welt.

 

Dann stellte sich die Schulfrage, mit der wir uns schon zwei Jahre vor Einschulung befaßten. Erstmal konnten wir Sie 2x zurückstellen.

 

Unser Traum wäre die Montessori Schule mit Betreuungshelfer gewesen. Es sollte auf alle Fälle ein „Integrationsmodell“ werden. Wir hätten uns mit der Schule für Körperbehinderte (K-Schule) arrangiert, aber auf keinen Fall, für die Schule mit Entwicklungsschwerpunkt „geistige Behinderung“ wie das Caritas Zentrum St.Vinzenz.

 

Wir ließen jedes Jahr je einen Probeunterricht in einer integrativen Schule bzw. an einem Förderzentrum machen. Selbst mit einem Entwicklungstest vom Kinderzentrum in München, wurde die Aufnahme an anderen Schulen abgelehnt. Wir kämpften und kämpften und mußten uns nun geschlagen geben.

 

Mit unwohlem Gefühl meldeten wir unsere Tochter in St.Vinzenz an. Die ersten Besuche in diesem Schulzentrum, verbrachte ich mit Tränen in den Augen...es dauerte, bis wir uns anfreunden konnten. Unsere Tochter ging jeden Tag noch lieber in Ihre Schule. Sie blühte richtig auf.

 

Einmal bekam Sie mit, als wir bezüglich Schule etc. diskutierten. Ihr Kommentar war:“ Ich bleib auf meiner Schule, auf einer anderen Schule sind lauter Behinderte, da will ich nicht hin.“....uns wurden damit die Augen weiter geöffnet und wir versuchten aus ihrer Sicht die Lage zu verstehen.

 

Sie liebt Ihre Schule! Am Wochenende und in den Ferien fragt sie fast jeden Tag, wann sie wieder zur Schule gehen kann. Sie macht kleine Fortschritte, aber Fortschritte. Nun, nach 4 Jahren, können wir uns nicht vorstellen, daß unser Kind nach dem normalen Regelschullehrplan beschult werden könnte.

Dort würde sie neben her laufen, hier ist sie mitten drin.

 

„Sie hat auf alle Fälle, Ihren Platz gefunden....“ und darüber sind wir sehr glücklich!!!!"

 

Mutter von E., verfasst 2013

 

 

Erfahrungsbericht "mit 18"

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Eltern berichten: "Unsere Tochter ist heuer 18 geworden. Das ist ein Grund, einmal zurückzublicken. Ehrlich gestanden kommen neben vielen schönen Erinnerungen auch schmerzliche. Ich kann mich noch sehr gut an den ersten Schultag erinnern. Für unsere Tochter war es ein Tag voller Stolz – "ich bin schon groß" für uns als Eltern wurde ihr "Anderssein" wieder voll bewusst. In der Rückschau wird uns als Eltern aber ganz deutlich, dass unsere Tochter in St. Vinzenz einen guten Weg gehen konnte.

Als wir eines Tages zusammen mit anderen Familien in einem Reisebus an St. Vinzenz vorbeifuhren, stand unsere Tochter im Mittelgang und rief voller Stolz "juhu meine Schule". Auch heute noch geht sie sehr gerne in "ihre Schule"

Obwohl sie bei den Kindern in der Nachbarschaft immer gerne gesehen ist, ihre Freunde hat sie in der Schule gefunden. Hier hat sie ihren Platz gefunden, an dem sie sich wohl fühlt und ihre Stärken leben kann.

Auch ich als Mutter habe in St. Vinzenz einen guten Platz gefunden, denn eine unter vielen zu sein, die sehr Ähnliches erleben, tut gut – es hilft auch manchmal, wenn man merkt, man kommt an seine Grenzen."

 

Eltern-Kind-Schwimmen

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Eltern-Kind-Schwimmen
Liebe Eltern und Angehörige,
nach Absprache mit Herrn Grupp und dem Elternbeirat, 
können wir auch im Schuljahr 2016/17 das Schul-Schwimmbad wieder nutzen. Alle Eltern, Schüler und Geschwisterkinder sind dazu herzlich eingeladen. Das Bad ist für uns freitags zu unten genannten Terminen
in der Zeit von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr reserviert. Die Termine sind noch nicht bekannt!!! Bitte melden sie sich per e-mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) oder
Tel. Frau Bauer (08405/1537) einen Tag vorher an. Die Aufsichtspflicht für die Kinder müssen die Eltern oder
Angehörigen selbst übernehmen.
Mit freundlichen Grüßen Elternbeirat 2. Vorsitzende Elisabeth Bauer
 

Elterntipps

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Ernährung
Erfahrungsberichte zum Thema Sondenernährung erhalten sie bei Frau Magel unter 0841/4936926
Hilfsmittel
Haben Sie spezielle Fördermittel, Spielgeräte oder Hilfsmittel, die Sie nicht mehr benötigen?
 
Bitte nehmen Sie mit einem Elternbeiratsmitglied Kontakt auf, damit diese für andere Eltern angeboten werden!!!
 
 

Bus und Bahn

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Menschen mit Behinderung können mit dem Behindertenausweis im öffentlichen Nahverkehr unentgeltlich befördert werden.
Mit der Bahn ist eine Beförderung deutschlandweit möglich (ausgenommen ICE und Intercity). Ein Beschränkung gemäß des früheren Streckenverzeichnisses gibt es nicht mehr.
 

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